· 

Ur-Weibisches-zum Dienstag am Mittwoch

 

Mein Weg der mich fand

 

 

 

 

 

Der gestrige Dienstag war für mich sehr emotional. Ich befand mich in einem endenden Entwicklungsprozess. Ein Gefühl wie sterben und neu geboren werden. Das angefügte Video entstand gemeinsam mit meinem Mann Stefan. Danke für diesen wundervollen Abend. Es steht für den Abschluss und den Neubeginn tiefer emotianler Arbeit der letzten Wochen.

 

 

 

Die letzten Wochen war zu tiefst intensiv!

 

 

 

Ich fühlte mich wie in einem Zeitraffer und durchlebte wie in einer Achterbahn mein Er-leben von Beginn meiner Erinnerung bis zum heutigen Tag!

 

 

 

Ich verlor jegliches Zeitgefühl und die 3 Wochen mit Grippe forderte meinen gesamte Kraft und ich zog mich bis auf die Essenz meines Seins zurück.

 

 

 

Einfach Sein. Keine Informationsfluten von Außen in mein Inneres gelassen. Ich sah hinter meine Gefühle. Durchleuchtete jede kleine Ecke welche sich mir offenbarte. Ich fühlte mich wie nackt und ließ jedes Gefühl...jede Emotion durch mich hindurch fließen und beobachtete was das alles mit mir machte. Heilung, auf vielen Ebenen fühlte ich Heilung.

 

 

 

Keine Kraft zum Schreiben, wenig gesprochen, viel geweint und losgelassen.

 

 

 

Mein Weg der mich fand. Ich erkannte wiederkehrende Ereignisse. Situationen und Themen welche mir regelrecht auf die Füße fielen.

 

 

 

Am Tag des Karfreitags erkannte ich, das mich der Tod immer fand. Leben und Sterben. Ein natürlicher Prozess. Ich ging durch meine Untiefen und kroch auf dem Grund meiner emotionalen Scherbenwelten. Ich fügte diese Scherben zu einen neuen Bild zusammen und erkannte meine Aufgabe.

 

 

 

Mein Weg der mich fand , entstand im Augenblick der Neugestaltung meiner Lebensfragmente.

 

 

 

Ich erfuhr einen neuen Blickwinkel und ent-deckte den Pfad, der sich in seinen mir scheinbaren Verschlängelungen auflöst und straight unter meinen Füßen, als fruchtbarer Boden meine Seele einbettet und ihr Nahrung zum Wachsen und gedeihen liefert.

 

 

 

Botschaften er-reichten und bereicherten mich. Wundervolle liebe Menschenseelen kamen in mein Leben und wir fanden diesen gemeinsamen Funken. Menschenseelen vom gleichen Stamm. Wie wunderbar. Unsere Energien setzten neue wunderbare Ideen frei und jetzt geht es in die Umsetzung.

 

 

 

Mein Weg der mich fand zeigte mir, dass ich aus der Kraft meiner Lebensereignisse, meiner Erfahrungen vom Leben, Sterben und Tod, meinen Beitrag zur Veränderung unserer Kultur des begleitenden Sterbens und der Trauerbegleitung, einfließen lassen möchte.

 

 

 

In Wort und Schrift, mit Klang und im gemeinsamen Sprechen und Schweigen, bin ich gerne ein Zuhörer und Gesprächspartner.

 

 

 

In Ritualen zum Abschied und gemeinsamen Abschied nehmen von geliebten Menschenseelen, nehme ich mich dem tabuisierten Thema Sterben und Tod, von Herzen gerne an.

 

 

 

Der Mensch ist in der Situation der Trauer und in der Begegnung mit dem Tod intensivst mit seiner Essenz und seinem gesamten Leben konfrontiert und zutiefst verletzlich.

 

 

 

Ich durfte es selbst erfahren und ich bin dankbar für alle Erfahrungen und Herausforderungen welche mir in mein Leben geworfen wurden. Das Sterben zwei meiner Kinder zu erleben und zu erfahren waren für mich die Geburt von tiefen Verbindungen in geistige Welten.

 

 

 

Ich danke meinen Kindern für alle wundervollen Erfahrungen, auch wenn zwei von Ihnen in die andere Welt gegangen sind, so sind sie immer in tiefer Liebe in meinem Herzen am Leben.

 

 

 

Ich Danke allen Menschenseelen die sich mir anvertrauen und sich mir in Ihrer Verletzlichkeit zeigen und sich ihren tiefen Emotionen stellen und alle Gedanken zum fließen und loslassen bringen. Ich Danke euch, ein Teil eines intensiven Prozesses sein zu dürfen und euch auf einem essentiellen Teil unseres Lebens zu begleiten.

 

 

 

Ich umarme euch.

 

 

 

 

 

In Liebe widme ich diese Zeilen meinen Kindern.

 

 

 

Ohne sie wären mir viele Schätze und Geheimnisse des Lebens verborgen geblieben !

 

 

 

 

 

Kirsten Thon von Alegria

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0